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Das Belastungsasthma ist gekennzeichnet durch eine anfallsartige starke Verengung der Atemwege bei körperlicher Belastung. Ein Anfall zeigt sich mit schwerer Atemnot und Reizhusten und beginnt üblicherweise sechs bis acht Minuten nach Beginn der Belastung. Der Höhepunkt ist fünf bis zehn Minuten nach Belastungsende erreicht. Die Symptome gehen dann meist innerhalb einer halben Stunde zurück.
Zur frühzeitigen Erkennung verengter Bronchien bestimmt man mit einem Peak-Flow-Meter den Ausatemspitzenfluss (Peak-Flow) vor und etwa zehn Minuten nach einer körperlichen Belastung. Ist der Peak-Flow Wert bei der zweiten Messung niedriger als bei der ersten, spricht dies für ein Belastungsasthma, das ärztlich genauer abgeklärt werden muss.
Mithilfe eines Dosieraerosols kann der Verengung der Atemwege entgegengewirkt werden. Um eine einfache und sichere Inhalation mit den Dosieraerosolen zu gewährleisten (Pilzbildung in Rachenraum zu verhindern und auch einem Reizhusten vorzubeugen) sollte immer eine Inhalationshilfe angewendet werden. Mit Inhalierhilfen erübrigt sich zudem die Koordination des Auslösens der Dosieraerosole und dem korrekten Einatmen. Darüber hinaus können Eltern von kleinen Patienten nachvollziehen, dass Ihr Kind tatsächlich den wichtigen Wirkstoff einatmet. Eine solche Inhalierhilfe ist beispielsweise der AeroChamber Plus®.
Therapeutisch werden unter anderem bestimmte Aerosole eingesetzt, die eine Weitstellung der verengten Atemwege bewirken. Diese therapeutische Wirkung kann ebenfalls mittels eines Peak-Flow-Meters oder des RC-Test Asthma genau nachvollzogen werden. Der Peak-Flow-Wert wird zunächst nach Anwendung des Sprays und dann ein zweites Mal nach zehnminütiger Belastung gemessen.
Weitere Infos: Asthma bronchiale
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