Asthma bronchiale
 
Asthma bronchiale Symptome, Ursachen, Behandlung, Therapie

Inhaltsverzeichnis

Das Asthma bronchiale kurz Asthma ist eine chronische (langwierige) Erkrankung der Atemwege, bei der sich die Bronchien anfallsweise
verengen. Die glatten Bronchialmuskeln verkrampfen sich und die Bronchialschleimhaut schwillt
an. Die Schleimhautschwellung führt zu einem das Asthma kennzeichnenden ständig trockenen
Hustenreiz. Gleichzeitig sind Zähigkeit und Haftungsfähigkeit des Schleims erhöht:
Der Schleim ist extrem klebrig.

Ein solcher Schleim kann selbst bei den hohen Ausatemgeschwindigkeiten durch den Hustenstoß
kaum von den Flimmerhärchen abgelöst werden. Der Hustenreiz beim Asthma entspricht in etwa
dem Hustenreiz, der entsteht, wenn man versehentlich Puderzucker einatmet.

Bei Verengung des Bronchialdurchmessers um knapp ein Fünftel müssen die Atemmuskeln den
doppelten Druck aufbringen, um die gleiche Menge Luft pro Zeit durch den verengten
Bronchus zu pressen.

Asthma Anwendungsfilm







Asthma - Anwendungsfilm

Inhalation, Physiotherapie und Lungenfunktionstests helfen im alltäglichen Leben.
Was passiert bei Asthma genau?
Wie verhalte ich mich richtig und welche physikalische Therapiemöglichkeiten gibt es?
Tipps und Anregungen, wie Sie im Alltag mit der Krankheit umgehen können, zeigt Ihnen dieser dieser Informationsfilm.

Auch wenn der Ablauf eines Asthmaanfalls immer gleich ist, ist Asthma nicht gleich Asthma.

Asthma kann verschiedene Ursachen haben. Beim allergischen Asthma kann der Anfall z.B. durch Blütenpollen, Tierhaare, Milben oder Nahrungsmittel ausgelöst werden. Es gibt ein Arzneimittel-Asthma, ein Berufs-Asthma, ausgelöst durch Stäube, Mehle, Gase und ein allgemein überempfindliches Bronchialsystem, das auf kalte Luft, Nebel, Zigarettenrauch usw. reagiert. Das durch Allergene entstandene allergische Asthma nennt man auch „extrinsic-Asthma“.

 

Läßt sich für einen Asthma-Anfall keine allergische Ursache finden, spricht man vom „intrinsic-Asthma“ oder „endogenem“ (von innen erzeugtem) Asthma. Dieses Asthma ist hauptsächlich bei Erwachsenen über 35 Jahren verbreitet, während das allergische Asthma vorwiegend Kinder und Jugendliche betrifft. Nicht selten kann sich ein Asthma im Verlauf der Jahre ausweiten. So wird aus einem anfänglichen allergischen Asthma gegen ein Allergen beispielsweise Pollen eine Überempfindlichkeit gegen immer neue Allergene.

 

Bei jeder Form von Asthma liegt ein überempfindliches Bronchialsystem vor, d.h. sogenannte unspezifische äußere Reize, wie kalte Luft, Wind, Staub, aber auch Lachen, Singen, Dauerlauf führen zu Husten und Atemnot.

 

 


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Ursache des allergischen Asthmas

 

Eine Allergie steht für eine Überempfindlichkeitsreaktion. Was ist aber ein Allergen? Ein Allergen (allos=andersartig und ergon= Reaktion) ist ein Stoff bzw. verschiedene Stoffe, die eingeatmet oder mit der Nahrung aufgenommen, eine allergische Reaktion hervorrufen. Verantwortlich sind oft Blütenpollen, Schimmelpilze, Hausstaubmilben und oder andere Stoffe, die im Essen oder in der Luft zu finden sind.
Eine allergiesche Reaktion kann sich in den Bronchien als Asthma, an der Nase als Schnupfen, an den Augen als Juckreiz, an der Haut als Ausschalg oder sogar im Darm als Durchfall äußern.
Jeder Mensch bildet mit bestimmten Zellen im Blut (Lymphozyten, Plasmazellen) Abwehrkörper (Antikörper). Die IgE-Antikörper sind Antikörper, die den Menschen normalerweise gegen Infektionen schützen sollen. Liegt jedoch eine Allergie vor, sind diese Antikörper jedoch auch an schädlichen Effekten beteiligt: Die Antikörper setzen sich auch in der Schleimhaut and die sogenannten Mastzellen fest. In den Mastzellen lauern in kleinen Bläschen sogenannte Überträgersubstanzen (Mediatoren). Ein Austreten dieser Überträgersubstanzen wird möglich, wenn sich ein Allergen auf die IgE-Antikörper setzen. Genangen diese aus den Mastzellen an die Bronchien, ziehen sich diese Zusammen. Darüber hinaus bringen sie die Schleimhaut genau so zum Anschwellen, wie wenn man beispielsweise eine Brennessel berührt, zäher Schleim wird produziert und die Muskeln verkrampfen.
Diese Körperreaktion auf ein bestimmtes Allergen wird abgespeichert. Sobald eine erneute Berührung beispielsweise mit Blütenpollen, Hundehaaren oder bestimmten Speisen vorliegt, reagiert der Körper immer wieder entsprechend.


Asthma bronchiale Symptome

Gerade bei Kindern mit Asthma bronchiale sind akut auftretender trockener Hustenreiz bzw. Husten symptomatisch. Hinzu kommt oft eine schwere Atemnot und ein Engegefühl in der Brust sowie zäher oder auch eitriger Schleim. Im Kindesalter kann darüber hinaus noch Fieber auftreten. Ein Asthma-Anfall kann über wenige Sekunden hin bis sogar zu Tagen andauern.

Diese Symptome werden durch das Anschwellen der Bronchialschleimhäute hervorgerufen. Ursache für den zähen Schleim sind lokale Entzündung. Diese führen zur Reduktion des Bronchialdurchmessers (Obstruktion).
Kinder sind häufiger als Erwachsene betroffen, denn die Schleimhautoberfläche der Kinder im Verhältnis zur Weite der Atemwege ist besonders groß.

Zusammenhang zwischen Asthma und Veranlagung

In der Regel ist eine Veranlagung Ursache für das Asthma.
Untersuchungen haben ergeben:
Wenn ein Elternteil allergische Erkrankungen entwickelte, die Kinder in einem Viertel der Fälle ebenfalls an Allergien litten.
Leiden beide Elternteile an allergischen Erkrankungen, steigt die Häufigkeit von allergischen auf ca. 50%. Die Tendenz ist damit steigend.

Therapie bei Asthma bronchiale


Der Allergietest

Allergien werden über einen Hauttest (Picktest) festgestellt. Dabei wird beispielsweise am Arm ein Muster aus kleinen Vierecken aufgezeichnet. In jedes Viereck wird je eine Antigenlösungen z.B. von verschiedenen Gräserpollen, Tierhaare, etc. auf die Haut getropft. Dort wo die Flüssigkeit auf dem Arm verweilt, wird die Haut angepickst.
Nach ca. 20 Minuten kann der Test dann abgelesen werden. Ist die Haut mit oder ohne Rötung geschwollen, wie bei einem Mückenstich, dann bedeutet dies eine positive Reaktion. Dies bedeutet neben einem Juckreiz, dass der Körper auf das Allergen reagiert. Jedoch beweist es noch nicht, ob das Allergen tatsächlich für das Asthma verantwortlich ist. Ein sogenannter RAST-Test (Radio-Allergo-Sorbent-Test) kann im Blut eines Allergikers die gegen ein Allergen (Pollen, Tierhaare) gerichteten IgE-Antikörper nachweisen.
Lassen sich Allergene leicht ausschalten, beispielsweise durch Entfernen eines Goldhamsters oder eines Hundes aus der Wohnung, sollte man dies ausprobieren, um zu erfahren, ob sich das Asthma zurück bildet. Bei Allergenen wie Hausstaubmilben oder Schimmelpilzen ist es jedoch nicht ganz so einfach. Unter Umständen muß sich der Patient gezielt einem Provokationstest aussetzen. Dies sollte jedoch immer in ärztlicher Absprache passieren. um einen möglichen Asthmaanfall schnell beheben zu können.

Hyposensibilisierung - eine Therapieform

Im Rahmen von Allergien ist das Wort "Hyposensibilisierung" in aller Munde. Aber was bedeutet dies genau und kann es alle Formen des Asthmas heilen?
Die Hyposensibiliesierungsbehandlung ist leider nur eine Allergieimpfung bzw. spezifische Immuntherapie für bestimmte Formen des allergischen Asthmas. Bei dieser Asthma-Behandlung wird dem Körper per Spritze eine geringe Menge des Allergens, das zu Asthmaanfällen führen kann, in die Haut eingespritzt. Nach und nach wird die Dosis gesteigert und der Körper gewöhnt sich an das Allergen. Wird nachher das Allergen inhaliert, führt dies nur noch zu einer schwachen oder möglicherweise auch gar keiner allergischen Reaktion. Wichtig: bei einer Hyposensibilisierung bleibt die Sensibiliserung des Patienten auf das Allergen weiterhin bestehen, nur die Reaktion bleibt aus!

Jedoch führt nicht jede Hyposensibilisierung zum gewünschten Erfolg.

Die Chance, dass die Reaktion des Immunsystems durch eine Hyposensibilisierung ausbleibt, ist besonders bei jüngeren Patienten gegeben, da sie nur eine oder wenige Unverträglichkeiten haben.
Meist steigt die Anzahl der Allergene mit zunehmendem Alter eines Asthmapatient. Zudem dauert die Erkrankung länger an und mindert so die Chancen auf einer Hyposensibilisierung des Asthmas.

Eine Hyposensibiliserung wird in der Regel drei Jahre durchgeführt.

Die Pollenallergie wird jedoch etwas anders hyposensibilisiert: Hier beginnt die Behandlung in der Regel in den Wintermonaten mit einer Einspritzung pro Woche über drei Monate. Es gibt auch die Möglichkeit von nur drei Injektionen.

Bei einer Hausstaubmilbenallergie ist ebenfalls eine Hyposensibilisierung möglich, wenn diese zweifelsfrei nachgewiesen wurde. Auch hier wird wöchentlich eine Injektion verabreicht. Nach Erreichen der Endkonzentration wird diese in monatlichen Abständen forgeführt.

 

Zu nennende Risiken der Hyposensibilisierung sind die Behandlungsrisiken, da die Wirkungsweise darin besteht, den Patienten bewusst der allergieauslösenden Substanz auszusetzen:

Neben heftigen Lokalreaktionen durch Anschwellen der weiteren Injektionsregionen und die Bildung von Quaddeln, besteht durchaus auch die Möglichkeit allergischer Reaktionen auf das Allergen in ihrer jeweiligen Form z. B. Atemnot, Niesanfälle, starker Juckreiz.

Im schlimmsten Fall, der sehr selten auftritt, kann es zu einem allergischen Schock kommen. Oft resultiert dieser aus einer mangelnden Injektionstechnik und oder falscher Dosierung. Manchmal sind aber auch keine erkennbaren Gründe für einen allergischen Schock verantwortlich. Deshalb wird die Hyposensibilisierung unter ärztlicher Aufsicht vollzogen und der Patient für mindestens weitere 30 Minuten zum Verbleib in Praxis oder Krankenhaus aufgefordert.


Medikamentöse Therapie: Wie wirkt diese bei Asthma?

Im Wesentlichen läßt sich die Wirkung der Asthmamedikamente in drei Kategorien unterteilen:

  • Die Bronchospasmolytika: Sie sind die wichtigsten Medikamente, denn sie beseitigen eine Verkrampfung der Bronchialmuskulatur (Bronchospasmus), der zur Einengung der Atemwege führt.
  • In der Regel ist die Schleimhaut des Bronchialsystems angeschwollen. Dies führt zu einer Atemwegsverengung. Hervorgerufen wird diese Schwellung durch Allergien. Die allergische Reaktion kann durch viele Medikamenten wie beispielsweise Bronchospasmolytika und Kortikosteroide, beeinflußt werden. Zudem gibt es Medikamente zur Prophylaxe, also rein vorbeugende Medikamente. Sie sollen eine allergische Reaktion verhindern. Zu nennen sind beispielsweise Natriumdichromoglycicum und Ketotifen. Beachtet werden sollte hierbei jedoch, dass dieese schützend wirkenden Substanzen nicht im Fall einer akuten Verschlechterung genommen werden sollten.
  • Neben der Schleimhautschwellung klagen viele Asthmatiker auch oft über sehr zähen Schleim, der schwer abzuhusten ist. Sekretlösende Mittel, sogenannte Sekretolytika, sind deshalb ebenfalls oft erforderlich.

Atem- und Physiotherapie:

Die Atem- und Physiotherapie sind unterstützend und begleiten die vom Arzt verschriebene medikamentöse Therapie. Die regelmäßige Anwendung atemerleichternder Stellungen kann den Medikamentenbedarf ggfs. reduzieren, aber nicht diese ersetzen.

In Atemnotzuständen suchen wir unwillkürlich Stellungen, die eine erschwerte Atmung erleichtern. Da bei der Atemnot die meisten Bronchien verengt und die dazugehörigen Lungenbläschen überbläht sind, versuchen wir den Brustkorb und die Lunge in eine stärkere Einatemstellung zu bringen. Dies funktioniert durch die Entlastung des Brustkorbs vom Gewicht des Schultergürtels, das Abhängen des Bauches nach vorne (beispielsweise durch die Seitenlage im Bett, den Kutschersitz oder auch den Fersen-Ellenbogen-Sitz). Das Ablegen der Arme über den Kopf bringt in leichter Atemnot ebenfalls Atemerleichterung.


Ein oberflächliches, langsames Atmen ist beim Asthmaanfall zu empfehlen, damit der CO2-Spiegel im Blut nicht abfällt. Bei Senkung des CO2-Spiegels ziehen sich unsere Bronchien reflektorisch zusammen. Neben der oberflächlichen Atmung, dem autogengen Training und dem Atemfeedback gibt Sicherheit und kann manchen Anfall im Ansatz kupieren.
Zudem kann auch die Lippenbremse und Gähnatmung hilfreich sein. Sie erweitern die Atemwege.

Wie verhält man sich bei Infekten richtig?


Bei Bronchialinfekten verschlechtert sich das Asthma spürbar und äußert sich in ganztägigen gelben und grünem Auswurf. Dies rührt von der Entzündung der Bronchien her. Ein solcher Auswurf sollte immer mit einem Antibiotikum therapiert werden, da sonst bronchialerweiterende Medikamente nicht ausreichen.
Liegt eine Schwellung der Bronchialschleimhaut vor, wie etwa beim überempfindlichen Bronchialsystem, wird die Abwehrkraft der Schleimhäute gegen Infekte geschwächt. Solche Infekte bergen ein Asthmarisiko.
Die Schleimhäute dürfen nicht austrocknen. Daher sollte genügend Flüssigkeit (ca. 2 bis 3 Liter pro Tag) zusich genommen werden.
Da die Fläche der Schleimhaut in der Nase ungleich größer als im Mund ist wird bei einer Mundatmung die Atemluft nicht genügend erwärmt und angefeuchtet. Deshalb ist es für Asthmatiker sehr wichtig, daß die Nase für die Atmung frei ist.


Asthma im Kindesalter

75 Prozent der Kinder mit Asthma leiden unter einem allergisch bedingten Asthma. Oft ist es hierbei nicht einfach zu erkunden, welche Stoffe (Allergene) das Asthma hervorrufen. Wie "kleine Kriminalbeamte" müssen Eltern und Kinder aus einer Liste von unzähligen Möglichkeiten wie Reizungen der Atemwege (z.B. Zigarettenrauch), Inhalationsallergene, Nahrungsmittelallergene, Anstrengungen (insbesondere Laufen), Temperaturschwankungen, psychologische Faktoren, etc. die richtige Ursache herausfinden. Diese Faktoren können das Asthma verstärken und sich zu den anderen Faktoren gesellen. Eltern sollten jedoch dabei beachten, das Asthma keine psychisch bedingte Erkrankung ist. Sie kann sich jedoch durch psychische Faktoren verschlechtern oder auch verbessern.

Kann sich Asthma verwachsen?

Ob ein Kind auch im Erwachsenenalter Asthmatiker bleibt, ist nicht vorhersagbar. Es gibt Kinder, bei denen während der Kindheit oder Pubertät das Asthma verschwindet. In vielen Fällen heilt die Krankheit jedoch nie aus oder tritt in späteren Jahren wieder auf. Ein beschwerdefreies Leben ist jedoch bei richtiger Lebensweise und medikamentöser Einstellung jedem gewährt. Wichtig zu wissen ist, dass die Bereitschaft des Körpers zum Asthma ein Leben lang bestehen bleibt. In der Regel ist diese Asthmabereitschaft, auch bei Fehlen von Beschwerden, mit Testmethoden nachweisbar.

Tips für Eltern

1. Gerade im Kindesalter ist die Chance auf Ausheilung des Asthma groß.
2. Binden Sie ein Asthma-Tagebuch spielerisch für Ihr Kind und sich ein. Nennen Sie das Asthma-Tagebuch beispielsweise Detektei und tragen Sie Ihre Beobachtungen wie ein Detektiv oder Kriminalbeamter ein, um Hinweise auf mögliche Allergene zu bekommen.
3. Wie ein Kriminalbeamter können Sie zusammen mit Ihren Kindern einer möglichen Unverträglichkeit bestimmter Nahrungsmittel, Hautausschlägen nach Kontakt mit Substanzen, sowie Zeitpunkt und Ort beim Auftreten von Asthmaanfällen auf den Grund gehen.
4. Ein Kind sollte im anfallsfreien Intervall wie jedes andere gesunde Kind behandelt werden. Asthmakinder lernen schnell ihre Eltern auszunutzen, wenn sie ständig als Kranke behandelt werden.
5. Während eines Asthmaanfalls braucht das Kind die ganze Zuwendung der Eltern. Wirken Sie vor allen Dingen beruhigend auf das Kind. Hektik und Angst der Eltern übertragen sich schnell und können die Situation verschlechtern.
6. Versuchen Sie die Substanzen, die Allergien auslösen können im Haushalt möglichst gering zu halten. Denn Allergien können sich im Laufe der Zeit auch auf andere Allergene wie Haustiere, Teppichböden, Stofftiere, Zimmerpflanzen, etc. auswirken.
7. Bitte überwachen Sie die Medikamenteneinnahme Ihres Kindes. Erklärungen und Zuspruch für das Kind sind hierbei essentiel.
8. Achten Sie zudem darauf, dass eine Überdosierung vermieden wird.

Häufige Erkältungen im Kindesalter - Ist das normal?

Oft sind Eltern sehr beunruhigt, wenn ihr Kind oft erkältet ist. Es muß jedoch nicht immer ein Asthma vorliegen, denn Kleinkinder können vier-bis fünfmal , Schulkinder zwei- bis dreimal im Jahr erkältet sein. Auch sehr häufige Erkältungen müssen noch kein Besorgnisgrund sein.
Besorgniserregend ist jedoch, wenn die Erkältungen sehr lange andauern und mit Husten und Auswurf über mehrere Wochen gekennzeichnet sind.
Dauert ein Infekt etwa drei Monate an, spricht der Arzt von einer andauernden Atemwegserkrankung (chronischer Bronchitis).