Lungenemphysem - Symptome, Ursachen, Behandlung, Therapie

Die Lunge ist wie ein Baum aufgebaut. Die Bronchien stellen hierbei die sich teilenden Äste dar.

Ein Bronchus besteht außen aus Muskeln und innen aus Schleimhaut. Er läßt sich leicht zusammendrücken. Deshalb sind die großen Bronchien zur Stabilisation von Knorpelringen verstärt. Kleine Bronchien verfügen nicht über diese Verstärkung.

Atmen wir schnell oder husten wir, entsteht im Brustkorb ein Überdruck. Dieser würde normalerweise die Bronchien zusammendrücken und einen Gasaustausch unmöglich machen. Eine gesunde Lunge beugt diesem Zusammendrücken jedoch durch den Zug bzw. die Aufspannung der elastischen Lungenbläschen und kleinen Bronchien vor.

Liegt nun der Befund Lungenemphysem vor, sind Elastizität und Anzahl der Lungenbläschen vermindert bzw. zum Teil zerstört. Hierdurch geht der elastische Zug des Lungengewebes verloren, der die Bronchien beim Husten offen halten soll. Ein erhöhter Ausatemdruck im Brustkorb bewirkt bei einem Emphysem also das Zusammendrücken der Bronchien. Die Bronchien verschleimen.

Die Patienten leiden unter Atemnot, ständigem Husten und eingeschränkter Leistungsfähigkeit. Außerdem können sich auf dem Schleim sehr leicht Bakterien ansiedeln, sodass häufig akute Atemwegsinfekte entstehen.

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