Asthma bronchiale – Symptome

Asthma bronchiale – Symptome

Wie erkennt man Asthma bronchiale?

Der typische Verlauf des Asthma bronchiale beginnt mit den Symptomen einer einfachen Bronchitis. Trockener Reizhusten und zäher Auswurf können also auf ein entstehendes Asthma hinweisen, vor allem, wenn sie über Wochen konstant vorhanden sind.

Husten, zähes Sekret und verengte Bronchien

Der stetige Husten geht auf die Schwellung der Schleimhäute in den Bronchien zurück. Gleichzeitig produzieren die geschwollenen Schleimhäute vermehrt Schleim, der extrem zäh und klebrig ist. Er verengt die Bronchien, stört die Atmung und ruft so den für das Asthma bronchiale typischen Reizhusten hervor.

Ein solcher Schleim kann selbst bei den hohen Ausatemgeschwindigkeiten durch den Hustenstoß kaum von den Flimmerhärchen abgelöst werden. Neben der Schleimhautschwellung klagen viele Asthmatiker daher auch über Probleme beim Abhusten des Schleims.

Atemnot beim Asthma-Anfall

Wenn das empfindliche Bronchialsystem von Asthma-Patienten zusätzlichen Reizen ausgesetzt wird, kann das einen Asthma-Anfall mit Atemnot und starkem Husten auslösen. Je nach Patient kann es sich bei diesen Reizen um bestimmte Allergene oder allgemein schlechte, schadstoffhaltige Luft handeln.

Die Atemnot ist wie der Husten eine Folge der durch die Schwellung der Schleimhäute stark verengten Bronchien. Dabei handelt es sich eigentlich um eine Schutzreaktion der Atemwege vor eindringenden Schadstoffen. Husten und vermehrte Schleimproduktion sollen die Schadstoffe auf schnellstem Wege wieder aus den Bronchien hinaustransportieren. Beim Asthma-Anfall kommt es jedoch zu einer Überreaktion: Die Atemwege verengen sich so stark, dass eine ungestörte Atmung nicht mehr möglich ist.

Lebensqualität mit Asthma bronchiale

Die moderne Asthma-Therapie ermöglicht nahezu allen Patienten ein relativ beschwerdefreies Leben. Durch die übliche Behandlung des Asthma bronchiale mit Kortison und bronchialerweiternden Medikamenten lassen sich die Symptome gut kontrollieren.

Auch die Nebenwirkungen von Kortison sind aufgrund der inhalativen Verabreichung heutzutage überschaubar. Die inhalative Aerosoltherapie hat den Vorteil, dass der Wirkstoff direkt zum Ort der Erkrankung transportiert wird und daher niedriger dosiert werden kann. Abgelöst hat die Aersoltherapie die systemische Gabe, bei der das Medikament hochdosiert in Form von Spritzen oder Tabletten verabreicht wurde.

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